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Baugröße CMS63S und CMS63M –

Optimierte Prozesse durch Dynamik, Kraft, Wartungsfreiheit und Kompaktheit


CMS50S/71L/63S

Konstruktiver Aufbau
Der Elektrozylinder CMS63S besteht aus einer Lineareinheit mit Servo-Antriebsmotor, in dessen Rotor Teile der Lineareinheit integriert sind. Anders als bei herkömmlichen Lösungen, bei der die Lineareinheit über Adapter und Kupplung mit dem Motor verbunden ist, entsteht somit die kompakte Bauweise.

Das Ölbad in der Lineareinheit wird durch

zwei Dichtsysteme nach außen begrenzt. Dazu kommen bewährte und robuste Dichtungen aus der Hydraulik zum Einsatz. Hierdurch können Abdichtungen an den Einzelkomponenten im Innern entfallen.

 

Schmierung
Das Ölbad hat einen günstigen Einfluss auf die Lebensdauer von Spindelmutter, Lagern und Führungen. Es tritt weniger Reibung auf und somit eine geringere Erwärmung der Bauteile. Durch den Schmierstoff erfolgt die Wärmeabfuhr aus den Bauteilen im Motorinnern zur Gehäuseoberfläche. Zudem erfolgt ein leichterer Anlauf aus dem Stillstand ohne Slip-Stick-Effekt. Der Elektrozylinder CMS63S hat keine Entlüftungsbohrungen, ist hermetisch dicht und erreicht die hohe Schutzart IP65. Die Kolbenstangendichtung ist dauerhaft leckagefrei. Damit eignet sich der Antrieb besonders für erhöhte Anforderungen an Schutz vor Feuchtigkeit und Staub, an die Hygiene sowie in rauem Betrieb. In Kombination mit der randschichtgehärteten, verchromten Kolbenstange, die zudem eine integrierte Verdrehsicherung (Drehmomentstütze) aufweist, erreicht der Elektrozylinder die gleichen Eigenschaften wie die millionenfach bewährten Hydraulikzylinder in verschiedensten Einsatzbereichen.


Optionen
Der Anwender kann sich neben dem standardmäßigen Resolver-Feedback optional für einen Absolutwertgeber (Hiperface-Geber) entscheiden sowie zwischen unterschiedlichen Montagemöglichkeiten des Zylinders wählen. Als weitere Optionen können ein 24-V-Fremdlüfter angebaut sowie der Elektrozylinder als Brems-Servomotor mit 24-V-Haltebremse geliefert werden.
Sollte es die Applikation erfordern das der CMS63S oder M an der thermischen Belastungsgrenze betrieben wird oder soll die Belastungsgrenze nach „oben“ geschoben“ werden, so kann der Motor mit einer Wasserkühlung versehen werden. Die 63er Baugröße besitzt dafür bereits im Standard die entsprechenden Anschlussöffnungen.

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